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01.07.2017, 20:22 Uhr | CDU Köln
Belastung aus Opern-Sanierung – Deutlich schlimmer als erwartet
Kölner CDU-Fraktion fordert personelle Konsequenzen.
Der technische Betriebseiter Bernd Streitberger hatte für Ende Juni belastbare Zahlen, was die Opernsanierung kosten soll, angekündigt. Diese hat nun er vorgelegt. 250 Millionen Euro waren vorgesehen, und nun wird die Sanierung wohl 545 bis 570 Millionen Euro kosten, die Fertigstellung soll bis 2022 dauern.
zwischen 545 und 570 Millionen Euro – Quelle: http://www.ksta.de/27889090 ©2017
zwischen 545 und 570 Millionen Euro – Quelle: http://www.ksta.de/27889090 ©2017
Köln, 30. Juni 2017 - „Die neuen Daten und Zahlen zur Sanierung der Oper sind deutlich schlimmer als erwartet. Wir haben bereits mit schlechten Nachrichten gerechnet, aber auf dieser Baustelle geht es immer noch katastrophaler“, sagt Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Es macht einen einfach wütend wie unglaublich schlecht ursprünglich geplant und kalkuliert worden sein muss.“

Der neue technische Betriebsleiter Bernd Streitberger hatte mit seinem Team wahrlich keine leichte Aufgabe. Nun hat er diesen Scherbenhaufen aufgekehrt und jede einzelne Scherbe so sortiert, dass uns ein vollständiges Schadensbild vorliegt. Das müssen wir uns nun genau anschauen und analy- sieren. Für Bernd Petelkau und mich ist aber auch klar: „Trotz des neuen Schreckensszenarios kann die Botschaft nur lauten: Wir bauen weiter. Wir müssen das Projekt zu Ende bringen. Dazu gehört ein engmaschiges Controlling, bei dem die Verantwortlichkeiten klar definiert sind.“

Denn für die CDU-Fraktion steht fest, dass ein solches Desaster nicht ohne Konsequenzen bleiben darf. Die Verantwortlichen für eine eklatante Fehlleistung diesen Ausmaßes müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht nur die Erfahrungen aus der Opern-Sanierung haben das Vertrauen bei der Realisierung von Kulturbauten erschüttert. Bernd Petelkau: „Vor diesem Hintergrund müssen wir uns – auch mit Blick auf unseren Haushalt - gut überlegen, ob und welche Projekte, wie zum Beispiel die Neue Mitte, wir künftig überhaupt noch realisieren können.“

>> Christian Hümmeler vom Kölner Stadt-Anzeiger kommentiert dies treffend "Verschleierung als Kölner Methode" (KStA 1. Juli 2017.


Verschleierung als Kölner Methode – Quelle: http://www.ksta.de/27890274 ©2017
Verschleierung als Kölner Methode – Quelle: http://www.ksta.de/27890274 ©2017
Kommentar zum Kölner Opernchaos Verschleierung als Kölner Methode – Quelle: http://www.ksta.de/27890274 ©2017
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