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07.07.2017, 18:05 Uhr | CDU Köln
Das Vertrauen in die Kulturdezernentin ist fundamental erschüttert
CDU-Fraktion ist für einen Antrag auf Abberufung
Die Kölner CDU fordert nach einer Reihe von eklatanten Misserfolgen den Neustart der Kölner Kulturpolitik und den ohne die aktuelle Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Chaos beim Kulturentwicklungsplan, die Opernsanierung, die geplante Sanierung des Römisch-Germanischen-Museums, Missmanagement beim Jüdischen Museum oder der Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum machen einen Schlussstrich und Neustart insbesondere im Bereich Bauten notwendig.
Bernd Petelkau, Vorsitzender der Kölner CDU-Fraktion
Köln, 7. Juli 2017 - „Wir haben uns die Entschei- dung in der Tat nicht leicht gemacht. Aber das Ver- trauen in die Arbeit von Susanne Laugwitz-Aulbach ist fundamental erschüttert“, sagt Bernd Petelkau, Vorsitzender der CDU-Fraktion: „Daher unterstützen die Mitglieder der CDU-Fraktion den Antrag auf Ab- berufung der Kulturdezernentin. Wir benötigen im Kulturbereich - vor allem bei den Bauten - einen Neustart. Der ist nach unserer Auffassung nur mit einer personellen Veränderung an der Spitze des Kulturdezernats möglich. Es geht hier auch darum, dass jemand Verantwortung für die desaströsen Zustände in diesem Bereich übernehmen muss.“

„Das alles lässt sich nur mit einem eklatanten Ma- nagement-Versagen der Dezernentin erklären“, sagt Bernd Petelkau: „Belege dafür sind vielfältig: Ich denke dabei an das chaotische Verfahren zum Kulturentwicklungsplan, bei dem die Kölner Kultur- schaffenden immer wieder vor den Kopf gestoßen wurden, anstatt mit ihnen zusammenzuarbeiten. Das Versagen wird auch im Missmanagement beim Jüdischen Museum deutlich. Das wird nicht nur er- heblich teurer als geplant, hier fehlt es vor allem an einem transparenten Verfahren gegenüber Politik und LVR als unserem Partner. Nicht zuletzt ist auch der unerträgliche Stillstand beim Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum ein Ausdruck der mangelhaften Führung.“

„Mit dem Planungsdebakel um das Römisch-Germanische Museum hat die Dezernentin das Fass nun endgültig zum Überlaufen gebracht", stellt Bernd Petelkau fest: „Da sie offenbar selbst keine Konse- quenzen aus diesen Misserfolgen zieht, sehen wir uns dazu gezwungen, den Antrag auf Abberufung voranzutreiben. Für uns ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Susanne Laugwitz-Aulbach nicht mehr möglich.“
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