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28.07.2017, 11:04 Uhr | CDU Köln
Die SPD verweigert sich einem Neuanfang im Kulturdezernat
SPD reagiert nicht auf das Gesprächsangebot
Anfang Juli forderte die Kölner CDU mit der Abwahl der Kölner Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach einen Schlussstrich unter die bisherigen  Misserfolge bei den Kulturbauten und das Chaos beim Kulturentwicklungsplan. Bislang gibt es dazu keine Reaktion seitens der SPD zu dieser Forderung.
Köln, 28. Juli 2017 - „Wir sind davon überzeugt, dass das Kulturdezernat einen Neuanfang benötigt. Daher stehen wir weiterhin zu unserer Entscheidung, die Abwahl der Beigeordneten Susanne Laug- witz-Aulbach zu befürworten", sagen die Fraktionsvorsitzenden Bernd Petelkau (CDU), Kirsten Jahn (GRÜNE) und Ralph Sterck (FDP): „Allerdings sind wir verwundert, dass die SPD-Fraktionsführung noch immer nicht auf unser Gesprächsangebot reagiert hat. Damit verweigern sich die Sozialdemokraten ei- nem Neuanfang im Kulturdezernat.“

Weil das Abwahlverfahren immer wieder in Zusammenhang mit der desolaten Bühnen-Sanierung ge- bracht wird, stellt Bernd Petelkau erneut fest: „Das Opern-Debakel steht nicht im Zentrum unserer Kri- tik. Für unsere Entscheidung war und ist das Managementversagen von Frau Laugwitz-Aulbach aus- schlaggebend. Im Kulturdezernat geht es drunter und drüber – und das liegt mitnichten an den en- gagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern am Missmanagement und an der mangel- haften Führung der Dezernentin.“

„Das eklatante Organisationsversagen bei der MiQua-Planung und den Sanierungsvorhaben der Mu- seen zwingen uns zum Handeln. Aus Verpflichtung gegenüber der Kulturstadt Köln brauchen wir drin- gend einen Neuanfang mit einer Persönlichkeit, die das Kulturmanagement mit Leidenschaft be- herrscht, und kommunikativ wie auch verlässlich handelt“, bekräftigt Kirsten Jahn.

„Gerade deshalb muss auch die SPD-Fraktion Verantwortung übernehmen, statt mit dem Bühnenprü- fungsbericht vom Auslöser um die Sanierung des Römisch-Germanischen Museums abzulenken und auf Zeit zu spielen“, sagt Ralph Sterck: „Es geht uns allen darum, noch größeren Schaden von der Kulturstadt Köln abzuwenden. Dieses Interesse müsste die SPD auch haben, was sie jetzt unter Be- weis stellen kann und muss.“
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